Mixtape ist der neuste Titel aus dem Hause Annapurna Games, bekannt als Publisher für einige hervorrangende Indie Spiele aus den letzten Jahren. Ein kleinen Teil dieser Games haben wir im Stream gespielt, darunter waren Twelve Minutes, What Remains of Edith Finch, Journey und Open Roads. Die weitaus bekannteren Spiele sind unter anderem Stray und Outer Wilds. Man weiß worauf man sich einlässt, wenn man solch ein Game startet.
Die ersten frühen Trailer zu Mixtape haben uns nicht viel verraten. Wir wussten es geht um Musik aus den 90er, drei Teenager und vermutlich eine Coming-of-age Story. Und genau das haben wir bekommen. Alles daran habe ich geliebt.
Das Intro von Mixtape macht unmittelbar klar was in den nächsten vier bis fünf Stunden kommt. Eine Ästhetik welche sofort in seinen Bann zieht. Die Musik, der visuelle Stil und ein Gefühl welches mich sofort in meine eigene Jugend zurückzieht. Mixtape erzählt die Freundschaft zwischen Stacey, Slater und Cass(andra). Gen Z würde sagen „not that deep“ und genau das bringt es auf den Punkt, denn die Handlung haben wir unzählige Male in Filmen, Serien und mit Sicherheit auch in anderen Games erlebt. Es ist der letzte Abend bevor sich die eigenen Wege trennen und genau dieses Gefühl kennen wir alle. Die Schule ist vorbei und vermutlich wird man sich so nie wieder sehen. Jeder geht seinen Weg und dieser Weg verändert uns nachhaltig. Ob wir wollen oder nicht.
Ausgeklügeltes Gameplay bietet Mixtape nicht. Muss es das? Nein. Ich steuer Stacy in der Third Person durch diverse Locations, entdecke Gegenstände aus den 90ern wieder, erlebe Erinnerungen erneut, erfahre mehr Hintergründe, höre super gute Musik und fühle mich gut und schlecht zugleich. Das Leben in dieser Phase scheint unlösbar kompliziert und doch unglaublich leichtfüßig.
Mixtape versteht sich verdammt gut darin ein Gefühl zu vermitteln und deshalb ist es großartig.
